Freitag, 30. Mai 2014

Berühmt sein oder nicht sein, das ist hier die Frage

Bevor ich jetzt etwas dazu sagen kann, warum ich berühmt sein will oder auch nicht. Möchte ich erst einmal meine Definition von Berühmt geben.
Berühmt ist für mich jemand, der über Kontinente hinweg bekannt ist oder zumindest über Generationen, egal ob jetzt Sportler, Schauspieler, Musiker oder Youtuber. Alles andere ist in meinen Augen eher bekannt als berühmt. Aber in meinen Augen ist das eh ein sehr schmaler Grat. So gibt es für mich nur wirklich wenige Berühmtheiten und die sind dann meist entweder schon sehr lange im Showbusiness oder schon tot. Andere würden solche Menschen wohl eher als Legenden oder so etwas in der Art bezeichnen.
Aber ich denke, dass sieht jeder ein bisschen anderes. Ich möchte auch niemandem meine Definition aufzwingen, aber einfach damit man klarer versteht warum ich im folgendem eher von bekannt, wie von berühmt reden werde.

Die helle Seite der Macht

Erst einmal zu den Punkten, die es für mich erstrebenswert machen, einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erlangen.
Man hat einfach einen ungeheuren Einfluss. Kann halt einfach auch andere auf Projekte die einem am Herzen liegen aufmerksam machen oder auch Personen, die man toll findet und denen man einen gewissen Erfolg gönnt, unterstützen. Aber auch Projekte selbst zu gründen ist einfach viel leichter auf die Reihe zu bekommen.
Auch im normalen Leben ist es viel einfacher an Dinge ran zu kommen, wenn man den richtigen Leuten bekannt ist. Klar, das ist nur eine Vermutung, aber wie oft bekommt man mit, dass irgendwelche vermeintliche „Berühmtheiten“ irgendetwas geschenkt bekommen.
Ein nicht unwesentlicher Faktor ist auch Geld. Nein, nicht Millionen auf dem Konto, sondern einfach die Gewissheit ausgesorgt zu haben. Klar, Geld kann einem auch zu Kopf steigen und man muss damit richtig umgehen können, aber gerade wenn man in diesem Punkt eine gute Erziehung genossen hat und weiß, das Geld nicht auf den Bäumen wächst, dann geht man auch oft verantwortlich damit um und schmeißt es nicht einfach aus dem Fenster raus.
Wenn auch viele bekannte Menschen nicht allein mit der Sache, die sie berühmt gemacht hat, sich versorgen können. Habe da letzt einen Interessanten Bericht über deutsche Schauspieler gelesen, die meistens noch irgendeinen Nebenjob haben.
Auch und es gibt Fanfiction über einen.^^ Sorry, dass musste ich einfach erwähnen. Gut ich bin nicht selbst davon betroffen und manche Geschichten gehen echt unter die Gürtellinie, aber wenn die Leute richtig mit den Worten umgehen können, dann kann so etwas auch ziemlich unterhaltsam sein. (Aber dieser Punkt ist wohl nicht ganz so ernst zu nehmen)

Die dunkle Seite der Macht

Tja, aber natürlich hat so eine Medaille auch eine dunkle Seite.
Schwer stelle ich mir vor die Privatsphäre aufzugeben. Am Anfang ist es bestimmt schön auf der Straße ab und zu mal erkannt zu werden, aber spätestens wenn man nicht mal einen Tag unerkannt auf die Straße kann oder gar von irgendwelchen Paparazzi verfolgt wird, dann hört der ganze Spaß auf. Das wäre mir einfach viel zu viel. Auch kann halt jede Handlung, die man macht von irgendwelchen Leuten beurteilt werden, die nicht wirklich Ahnung vom dem Charakter der Person, die sie meinen beurteilen zu müssen, haben.
Dann die ganze Leute, die mit einem Kontakt knüpfen wollen. Es ist halt einfach unglaublich schwer zu entscheiden, wer einfach hofft durch den Kontakt mit einem auch bekannt zu werden und wer wirklich Interesse an einem persönlich hat. Ich bin ein Mensch der gerne neue Leute kennen lernt und schnell Freundschaften schließt, dieses Verhalten müsste ich halt dann komplett ablegen. Mit Misstrauen auf jemanden erst einmal zuzugehen ist aber auch irgendwie der falsche Weg.
Angst hätte ich auch davor, dass mir der Ruhm nicht irgendwann zu Kopf steigt und ich dann meine, ich wäre etwas besseres nur weil mich ein paar Leute toll finden. Wobei ich in diesem Punkt auch einen Freundeskreis habe, der mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringt.
Dann natürlich noch die Sache mit den „Stalker“. Damit meine ich einfach Leute, die dann plötzlich vor der Haustüre stehen, Unterwäsche aus Umzugskartons klauen und halt auf irgendeiner Weise in den privaten Bereich der bekannten Person eindringen. Ja, ich weiß wohl über manche Menschen auch viel mehr als ich sollte (dabei handelt es sich um frei zugängliches Material aus dem Internet), deswegen kann ich auch verstehen, wenn man von einem Menschen, den man toll findet so viel wie möglich rausfinden will, aber irgendwo muss es eine Grenze geben und das ist dann, wenn man mit den Leuten persönlich in Kontakt treten will. Damit meine ich auch nicht irgendwelche Nachrichten oder Briefe, denn dort kann einfach entschieden werden, ob man darauf reagiert und wie man reagiert oder Fantreffen, sondern wenn man halt Kontakt sucht indem man in das Privatleben eindringt.
Dann natürlich noch die Hater, die hätte ich ja fast vergessen. Gerade in der Anfangszeit stelle ich mir den Umgang mit ihnen einfach total schwierig vor. Klar, sie handeln so aus Neid oder weil sie sonst nichts in ihrem Leben haben. Aber ich kann mir vorstellen, dass es schwierig ist, sich nicht alles was sie sagen oder schreiben zu Herzen zu nehmen. Schließlich greifen sie ja etwas an, was einem viel bedeutet.

5 Minuten Ruhm

Für mich ist es auch ein großer Unterschied für was und wie man berühmt wird. Wenn man hart für seine Bekanntheit gearbeitet hat und es auch aus Leidenschaft gemacht hat, dann finde ich es für die Leute schön und freue mich für sie. Dann haben es die Leute auch verdient.
Anders sieht für mich die Sache aus, wenn man auf der Suche nach den 5 Minuten Ruhm auf jedem Trend aufspringt nur um irgendwie im Gespräch zu bleiben. Diese Leute tun mir zwar etwas leid, weil sie wohl sonst nichts im Leben haben, aber ich könnte mir nie vorstellen so zu handeln und für so etwas berühmt zu sein.
Auch gewisse Leute, die einfach nur etwas mit dem Hintergrund machen, dass sie berühmt werden. Wie oft ich schon erlebt habe, dass sich Leute irgendwo anmelden und dann meinen „Kommt auf meinem Kanal vorbei. Ich mache Videos auf Youtube“ und das der einzige Post in dem ganzen Forum ist. Ich gebe zu ich lasse auch mal in einem Gespräch einfließen, dass ich auf Youtube aktiv bin, aber oft geschieht das einfach, weil ich mich über die Technik aufrege, die mal wieder etwas rumgezickt hat und das irgendwo los werden will oder weil ich Dinge oder Erfahrungen aus meiner Sicht darstellen will.

Was will die jetzt aber überhaupt?

Nachdem ich jetzt so viel geschrieben habe, weiß ich trotzdem nicht genau, was ich für mich will. Es gibt einfach so viele Dinge, die man beachten muss und die das ganze zu einer spaßigen Angelegenheit machen oder zu einem Alptraum.
Eine Mischung wäre schon, Bekannt zu sein für etwas, dass einem Spaß macht, aber gleichzeitig mit Fans, die die Privatsphäre von einem respektieren. Ausgesorgt haben ohne das einem gleich die Macht und das Geld zu Kopf steigt und mit echten Freunden.
Doch so etwas ist wohl in dieser Welt nicht wirklich möglich und wird ein Wunschdenken bleiben. 

Liebe Grüße,
Abigail

Dienstag, 27. Mai 2014

Wie kann man nur solchen Let's Playern zuschauen?

Der Artikel von Herr Leber ist zwar jetzt schon etwas älter, aber ich wollte meine Gedanken etwas sortieren bevor ich auf die gleiche beleidigende Weise wie er schreibe. Was ich eigentlich nicht vorhabe. Sollte sich doch jemand persönlich angegriffen fühlen, tut es mir leid und es war nicht meine Absicht.
Doch bevor ich auf die einzelnen Behauptungen und Punkte eingehe, möchte ich hier den Artikel verlinken, falls ihn jemand noch nicht gelesen habe sollte: Die neuen Schau-Spieler
Rumpels Stellungsname hierzu, die ich euch auf jeden Fall ans Herz lege,  könnt ihr hier finden: DasErfolgsgeheimnis von Let’s Plays 
(Übrigens geh ich erst auf den ursprünglichen Text ein und dann auf Herr Lebers Ergänzungen.)

Youtube – Eine unbekannte Welt

Erst einmal zu dem Punkt der Unkenntnis der Eltern, auf welchen Seiten ihre Sprößlinge sich herum treiben. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass meine Eltern wissen, was ich so im Internet treibe und das seit Anfang an. Daraus mache ich kein Geheimnis und bei den meisten meiner Freunde ist das auch so.
Die Eltern von denen wohl im Artikel die Rede ist, sind wohl Ü30 Eltern mit unter 6 jährigen Kindern, die nicht viel Interesse an Technik haben. Aber gerade diese sollten mit ihren Sprößlingen gemeinsam die Weiten des Internets entdecken.
Aber gerade bei einer so großen Seite wie Youtube ist zumindest bei 90 % der Bevölkerung die Kenntnis der Existenz vorhanden. Wie aktiv Leute diese benutzen, darüber kann und will ich kein Urteil fällen.
Ich kann auch hier nur wieder persönliche Einzelbeispiele nennen. Erst einmal habe ich auch hier wieder das Beispiel in meiner eigenen Familie. Oft genug zeige ich meiner Mutter tolle Videos, die ich auf Youtube entdeckt habe und die ihr gefallen könnten. Genauso zeigt sie mir auch ab und zu tolle Videos, die sie entdeckt hat. Und das ist bei vielen Freunden in meinem Freundeskreis so.
Ich kenne auch Fälle in denen die Kinder ihre Eltern dazu gebracht haben, gewisse Youtuber zu schauen indem sie ihnen Videos von ihnen gezeigt haben.

Fanfiction Autoren

Ich weiß, sie wurden nicht wirklich angegriffen und ich habe schon schlimmere Anschuldigungen gehört, wie das sie darüber schreiben, dass „ihre Helden abends zu Hause sitzen und sich überlegen, welchen ihrer Laptops sie jetzt benutzen und ob sich wohl ein Software-Update lohnt.“, aber ich bin mittlerweile was das Thema angeht sehr empfindlich.
Erst einmal gibt es keine Geschichten über solche Themen (bis auf eine einzige Ausnahme und die ist erst nach dem Artikel entstanden). In Fanfictions geht es meist um viel mehr. Sie haben einen richtigen Plot und sie sind einfach die ersten Gehversuche von Autoren. Das sie nicht perfekt sind und auch nicht den Anspruch daran stellen, sollte eigentlich allen klar sein. 

Das „durchweg jungen Publikum

Jede Frau freut es zwar, wenn sie für jünger geschätzt wird, aber ich selbst zähle mich jetzt nicht zu den Jungen in der Community. Klar, es schauen viele junge Menschen Gronkh und Co zu, aber mir ist das ehrlich lieber, wie wenn sie irgendein schlechtes Vorbild nehmen, das Drogen nimmt oder jedes Wochenende Bilder ins Internet stellt, auf denen er oder sie sturzbesoffen zu sehen sind.
Aber das die Fangemeinde durchweg jung ist, das stimmt einfach nicht. Ich kenne genug Leute in meinem Alter (21) und drüber, die sich gerne Let’s Plays anschauen. Nur sind das auch meist die Leute, die nicht jedes Video kommentieren oder öfters auf die Facebook-Seite posten. Sie sind die stillen Genießer, die sich an den Let’s Plays erfreuen. Aber man kann niemanden zwingen sich aktiv an einer Community zu beteiligen.

Das liebe Geld

Diese Tatsache kommt auch immer wieder. Die Youtuber, die heute groß sind, haben damals alle nicht mit dem Hintergedanken angefangen, die ganz große Kohle zu machen. Diese Möglichkeit gab es einfach noch gar nicht.
Aber warum wird das gleich wieder als Geldmaschine angesehen. Erst einmal gibt es genug Let’s Player und Youtuber, die nicht mit ihren Kanälen ihren Lebensunterhalt verdienen können oder wollen.
Ganz ehrlich, wer freut sich nicht mit seinem Hobby Geld verdienen zu können. Würde mich jemand für meine Texte bezahlen, würde ich auch nicht nein sagen. Aber habt ihr schon jemanden erlebt, der behauptet: fangt an zu schreiben, damit macht ihr ganz groß die Kohle. Vielleicht habe ich das aus dem Artikel falsch rausinterpretiert, dann tut er mir leid, aber Geld ist auf Youtube nun mal nicht alles, wird aber viel zu oft damit in Verbindung gebracht.

Erkenntnisgewinn aus Let’s Plays

Ja, vielleicht gibt es keine geplanten Gags, aber Let’s Plays sind wohl die authentischste Videoform, die es gibt. Gerade dadurch dass es keine Skripts gibt, sagt ein Let’s Player eher seine ehrliche Meinung und das was ihm wirklich durch den Kopf geht, wie irgendjemand in einer skriptet Show.
Bei Let’s Play Streams hat man sogar das Gefühl mit den Leuten wirklich in Kontakt kommen zu können. Wird hier doch oft genug Twitter oder eine Chatfunktion genutzt und auf Kommentare direkt eingegangen. Man ist einfach mehr mittendrin als nur dabei. Wie oft geschieht so etwas im Fernsehen?
Dass viel ungeplant passiert, bedeutet aber nicht, dass Let’s Player nicht Tiefsinnig sein können. Nehmen wir als Beispiel ein aktuelles Let’s Play von Rumpel: „Sanctum 2“ In diesem diskutiert er mit zwei anderen Let’s Playern Themen, die ihm von den Zuschauer eingereicht werden, also Themen die die Zuschauer wirklich interessieren.
Auch bei LPT wird oft genug auf aktuelle Nachrichten oder Ereignisse eingegangen. Dort zwar etwas geplanter, aber die Zuschauer haben die drei ja meist über die LPs erst kennen gelernt.
Oder aber auch Gronkhs Minecraft Folgen. Klar bei über 1000 Folgen gibt es auch genug Folgen ohne viel Inhalt, aber meist war es doch so, dass er einem seine Sicht der Dinge zu aktuellen Themen erzählt hat. Genauso hat sein Let’s Rutsch vielen Leuten Kraft gegeben und zum Nachdenken angeregt. Wann hat das das letzte Mal eine Neujahrsansprache irgendeines Bundeskanzler oder einer Bundeskanzlerin geschafft?

Humor in Let’s Plays

Über Humor lässt sich bekanntlich streiten. Ich kann mit einem Stefan Raab auch nicht sonderlich viel anfangen. Gerade so ein Humor wie bei den dreien war bei uns in der Schule unter den Jungs normal und das ist jetzt schon ein paar Jährchen her, da gab es Let’s Plays in diesem Umfang noch gar nicht, geschweigenden war Gronkh sonderlich bekannt.
Und auch in meinem Freundeskreis gibt es mal Witze mit etwas schwarzem Humor. Im ersten Augenblick erscheint dieser wohl für außenstehende auch eher befremdlich oder gar beleidigend.
Gerade wenn man auch mal Witze über Homosexuelle oder andere als Randgruppen bezeichnete Minderheiten machen kann, ist man nicht gerade „verklemmt und homophob“. Es ist ja nicht so, dass das einzige Ziel der dreien ist in eine Sendung möglichst viele Witze mit schwulem Charakter zu bringen.
Man sieht die Leute einfach als gleichberechtigte Menschen an zu denen man nicht einen Unterschied macht und so auch mal einen Witz in diese Richtung reißen darf. Nur weil ich in meinem Freundeskreis einer der wenigen Mädchen bin und so in der Minderheit, werde ich wohl meinen Freunden nicht verbieten mal einen Witz über Frauen zu reißen. 

Langweile bekämpfen

Ja, mit ihrer Hilfe bekämpfe ich Langweile. Das gebe ich offen zu. Aber macht das nicht jeder Mensch mit seiner Freizeitgestaltung? Egal ob man jetzt fern sieht, liest, Sport macht oder Computer spielt. Langweile bekämpfen würde ich mit Freizeitbeschäftigung gleich setzen.
Und ja ich lese nicht gerade wenig, auch für das Studium, da ist es auch verständlich, dass ich meine Freizeit etwas anders verbringen will.
Mit dem Fernsehprogramm zurzeit kann ich zum Beispiel auch nicht gerade viel anfangen. Ich freue mich für die Menschen, die durch Shows wie DSDS, Frauentausch oder GNTM unterhalten werden. Ich werde es nicht.
Auch die Wiederholung von der Wiederholung schaue ich mir nur in den seltensten Fällen an und wenn dann habe ich Filme die mir gefallen eh meist auf DVD.
Dokus schaue ich ganz gerne, davon findet man aber auch einiges auf Youtube und dafür allein brauche ich keinen Fernseher.
Aber ich verbringe halt gerne meine Freizeit damit, Leuten zuzusehen, wie sie Spiele, die ich selbst nicht spielen kann oder möchte, spielen oder auch zu sehen, wie sie sich in bestimmten Spielen im Gegensatz zu mir angestellt haben.
Übrigens schaue ich von Gronkh und Sarazar mehr Real Life Videos wie Let’s Plays.

Konstanz und Verbindlichkeit

Ja, mit dem täglichen Upload ist eine Konstanz verbunden. Aber schlecht ist das bei weitem nicht. Oft genug haben Jugendliche mit Unsicherheit zu kämpfen. Da freut man sich einfach, wenn man abends heimkommt und weiß es gibt ein paar neue Let’s Play Folgen.
Aber das ist doch im Fernseh genauso. Warum sonst laufen Daily Soaps schon so lange. Weil sie in der heutigen Welt Verbindlichkeit symbolisieren und gerade davon sollte es doch in der heutigen Zeit so viel wie möglich bieten.

Die sind doch alle nur Homophob

Ja, jetzt kommen wir zur Ergänzung, die meiner Meinung nach nicht wirklich zur Klärung beigetragen hat, sondern her noch mehr die Wut der Fans geschürt hat. Unter anderem wurde behauptet, dass die drei mit ihren Witzen in gewisser Weise zeigen, dass „Schwulsein unnatürlich, unnormal oder jedenfalls schämenswert sei.“
Erst einmal sind die drei sehr tolerante Menschen und setzen sich auch gegen Mobbing ein.
Sie sind einfach nur beste Freunde, die Witze, die oft genug nur in einem Freundeskreis stattfinden, halt auch in der Öffentlichkeit machen.
Und ja, indem Zusammenschnitt kamen viele Schwulenwitze vor, aber es ist ja nicht so, dass sie die ganze Sendung über da sitzen und Witze über Homosexuelle machen. Das sind Witze aus über 80 Folgen Material.
Vielleicht wäre es da aber einfach mal interessanter Betroffene zu hören, die homosexuell sind. Sollten sich diese angegriffen fühlen, dann müssen die drei vielleicht zurück rundern. Aber dies scheint ja bisher noch nicht der Fall zu sein. Sondern diese Randgruppe, wie sie so schön bezeichnet wurde, sieht die Witze mit Humor. 

Liebe Grüße,
Abigail

Freitag, 23. Mai 2014

Schleichwerbung auf Youtube

Hallöchen

Heute will ich ein bisschen zu der Schleichwerbung auf Youtube schreiben. Das Thema ist für viele vielleicht mittlerweile ein alter Hut, aber ich habe vor ein paar Tagen ein Youtube Video von letsfail1 gesehen, der genau dieses Thema anspricht bzw. auf das Thema Geld verdienen auf Youtube eingeht. Hier erst einmal der Link zu dem Video: Klicke mich
Generell ist der Kanal eh echt gut, also reinschauen lohnt sich auf jeden Fall. Aber bevor ihr den Rest eurer Freizeit mit dem Kanal verbringt, solltet ihr noch den Text hier fertig lesen

Monetarisierungsarten

Bevor ich auf die Schleichwerbung eingehe, möchte ich euch noch kurz erzählen, was es für Monetarisierungsarten gibt (wer aber das Video gesehen hat, wird diese dann auch kennen.)
Ich persönlich habe mich mit der Monetarisierung nicht beschäftigt. Momentan macht es für mich überhaupt keinen Sinn auf Youtube etwas zu Monetarisieren, da mein Kanal dafür zu klein ist.
Theoretisch habe ich die Möglichkeit zu Monetarisieren, da ich mir damals um geplant veröffentlichen zu können, Monetarisierungspartner wurde, was ja mittlerweile jeder kann.
So aber jetzt aber wirklich zu den Arten:
-          Overlay-In-Video-Anzeigen, das sind die Werbungen die neben oder im Video unten angezeigt werden. Um den Youtuber zu unterstützen, muss man auf die Werbung klicken.
-          Pre-Roll-Anzeigen, das ist die nicht abbrechbare Werbung, die dem Youtube eigentlich die meiste Kohle einbringt. Allerdings wird diese nicht so oft geschalten.
-          TrueView In-Stream, das ist die Werbung, die man nach 5 Sekunden abbrechen kann. Um den Youtuber zu unterstützen, sollte man diese min. 30 Sekunden oder wenn sie kürzer sind komplett anschauen.
Also einfach nächste Mal ein bisschen darauf achten, wie ihr Werbung schaut und wenn ihr einen Kanal unterstützen wollte, halt mal die Werbung auch etwas länger laufen lassen oder mal auf die eingeblendete Werbung klicken. Das kostet euch nicht viel, aber die Youtuber werden damit auf jeden Fall unterstützt.

Schleichwerbung

Erst einmal möchte ich erwähnen, dass Schleichwerbung oder auch Produkt Placement viele Produktionen brauchen um sich überhaupt zu finanzieren. Mir persönlich ist sie eigentlich relativ egal, solange sie dezent platziert ist. Wenn man halt mal in einem Video auf einem Rechner ein Apple Logo sieht, ist das für mich nicht gleich ein Grund ein Apple Produkt zu kaufen. Wahrgenommen wird das Logo unterbewusst schon.
Ich muss sagen, dass ich sehr wenig für Schleichwerbung anfällig bin. Klar, ich habe mir auch schon mal ein Kuscheltiernilpferd gekauft, weil das einer meiner Lieblingscharas in einer Fernsehserie hatte (wobei das wohl eher nicht unter Schleichwerbung fällt). Oder möchte mal den Pizzaburger probieren. Ganz frei ist davon wohl niemand. Aber nur weil jemand sagt ein Produkt ist toll, renne ich nicht gleich los um es mir zu kaufen. Auf das Nilpferd habe ich übrigens fast ein Jahr gewartet, bevor ich es mir gekauft habe und es darf immer noch in meinem Bett schlafen.^^

Was für mich persönlich auch wichtig ist hinter welchem Hintergrund die Schleichwerbung geschieht, also in welchem Bereich der Youtuber aktiv ist.
Wenn ich jetzt in einem Comedyvideo gut unterhalten werde, dann habe ich nichts gegen ein bisschen Schleichwerbung. Damit verdient man ja das Geld, damit man überhaupt Videos machen kann und dann darf Coca Cola auch mal den Coke Automaten mit Geld unterstützen.
Wenn es aber Vlogs sind bei dem man eine ehrliche Meinung erwartet, dann ist so Schleichwerbung ein No-Go.
Ich schaue zwar kaum Vlogs oder gar Beautyvids, aber da erwarte ich einfach, dass man möglichst objektiv seine Meinung sagt. Gut, die eigene Meinung kann nicht objektiv sein, aber man sollte halt zumindest seine Meinung sagen und nicht eine gekaufte.
Wenn die Leute dann so ehrlich sind und sagen, dass sie den Gegenstand den sie vorstellen zugeschickt bekommen haben, ist es zumindest ehrlich und man kann immer noch entscheiden ob man die Meinung jetzt ernst nimmt oder nicht.
Wobei ich auch kein Problem habe, wenn man einfach im Video kenntlich macht, dass das Video Product Placement enthält.

Findet ihr Produkt Placement okay oder ist das für euch ein No-Go? Seid ihr dafür sehr anfällig? Sollte Schleichwerbung gekennzeichnet werden, so wie im Fernseh?

Liebe Grüße,

Abigail

Montag, 12. Mai 2014

Freewaregame: I wanna be the guy

Die meisten Spiele sind euch heutzutage viel zu einfach? Ihr wollt mal wieder richtig gefordert werden? Ihr habt eine kleine sadistische Ader in euch? Ihr liebt es tausendmal an der gleichen Stelle zu sterben? Euch gefällt es für jeden Fortschritt kämpfen zu müssen, feiert diesen aber dann umso mehr? Euch hat Flappy Bird nicht genug aufgeregt?
Dann probiert doch einfach mal „I wanna be the guy“

Freitag, 9. Mai 2014

Fanfiction = Slash!?

Hallöchen,

so da ich hier wieder aktiver werden möchte, habe ich mir gedacht, fange ich doch gleich mal mit einem etwas total uninteressante und das zu meinem vorgestellten Themenbereich nicht passenden Thema an. Hat also nichts mit Gaming an sich zu tun. Den Text könnte schon der ein oder andere kennen, da ich ihn schon in einem Forum mehr oder weniger in der Form gebracht habe, aber ich habe mir gedacht doppelt gepostet hält besser.

Ich bin ja Fanfictionschreiberin und momentan sehr im Bereich: Youtuber unterwegs. An sich eine schöne Sache, wenn es dort nicht zu 90% Slash-FFs geben würde. Und leider ist das Bild nach außen auch so, dass es nur Slash geben würde, was allerdings nicht stimmt. Ich habe mir auf jeden Fall Gedanken dazu gemacht, welche Gründe es dafür geben könnte.

Wie ich eigentlich zum Fanfiction schreiben gekommen bin

Ich muss wohl jetzt etwas weiter ausholen um mich genauer zu erklären, also wen das nicht interessiert, sollte gleich zum Punkt mit den Gründen springen. 
Eingestiegen bin ich damals, um 2007 herum, mit einem mehr oder weniger Slash-freien Fandome, nämlich NCIS. Ob es heute immer noch so slashfrei ist, kann ich nicht beurteilen, aber als ich damals eingestiegen bin, gab es ab und zu mal eine Slashgeschichte von zwei der Hauptcharaktere und dass war es dann aber auch. In dem Forum, in dem ich aktiv war gab es, aber auch einen extra Bereich dafür.
Ich hatte wohl damals die besten Voraussetzungen um in die Welt der Fanfiction Autoren einzusteigen. Eine nette Community, die neue Autoren unterstütze und ein Fandome, dass wohl von den Machern oder den Schauspielern in Deutschland nie besucht werden würde. Also konnte man sich ziemlich frei austoben und mich in meinen Schreibkünsten versuchen.
Dort habe ich erst einmal angefangen zu Lesen und habe dann selbst angefangen zu schreiben. Was für mich wohl auch nicht gerade unvorteilhaft war, war dass ich mit 15 angefangen habe. Was zwar immer noch nicht ein hohes Alter ist, aber ich denke ich war damals einfach reifer, wie wenn ich mit 13 oder 14 angefangen hätte. Fanfiction.de kannte ich damals gar nicht und habe ich erst darüber irgendwann 2011 oder so kennen gelernt.

Mein zweites Fandome in dem ich viel geschrieben habe, war dann Harry Potter. Das war dann auch das erste Mal, dass ich auf fanfiction.de richtig aktiv war und es meine bevorzugte Seite war. Dort kam ich auch relativ wenig mit Slash in Kontakt. Was vielleicht auch daran lag, dass ich hauptsächlich „The next Generation“ gelesen habe und es doch viele Autoren in dem Bereich gibt, so dass man nicht unbedingt Drarry oder Wolfstar lesen muss, da man nichts anderes findet.

Mein drittes Fandome war dann schließlich Youtuber. Wie ich darauf gekommen bin, weiß ich gar nicht so genau. Aber ich habe damals mit Y-Titty angefangen zu lesen. Und das erste was auffiel war, dass es hauptsächlich Slash und Liebesstorys gab. Am Anfang habe ich diese Storys ziemlich witzig gefunden und auch gerne kommentiert und Fehler in den Geschichten gesucht. Aber mittlerweile lese ich hauptsächlich Slash-freie Geschichten. Selbst schreibe ich dort auch nur slashfrei. Ganz sinnvoll sind wohl auch nicht alle Geschichten und ich glaube Gronkh, Sarazar und Rumpel würden die Augen verdrehen, wenn sie sie lesen würden, aber sinnfreie FFs kann man auch ganz ohne Slash schreiben.

Was sind eigentlich diese Slash FFs?

Ja, vielleicht wäre es nicht schlecht, mal kurz darauf einzugehen, was Slash bedeutet. Slash Geschichten sind Geschichten in denen es zu gleichgeschlechtlicher Liebe kommt. Sei es nur durch einen Kuss oder auch mehr. Dabei ist der Hauptcharakter in diese Liebesgeschichte erwähnt.
Also nur, weil in der Geschichte ein knutschendes gleichgeschlechtliches Pärchen vorkommt und das der Hauptprotagonist zufälligerweise sieht, ist die Geschichte nicht gleich Slash.

Gründe für Slash Fanfiction

Doch warum werden gerade so viele Slash-FFs im Youtuberbereich geschrieben. Ich habe mittlerweile mehrere Theorien aufgestellt. Ich versuche das allgemein zu fassen, wenn es möglich ist, da es ja fast alle bekannteren Youtuber betrifft.

Theorie 1:
Die Autorinnen finden die Personen klasse, wären am liebsten mit ihnen zusammen und gönnen ihnen deswegen keine andere Frau an die Seite. Aber für sie ist es okay, wenn sie etwas mit einem anderen Mann anfangen. Schließlich liegt es dann am eigenen Geschlecht, das man niemals mit der Person zusammen sein kann.

Theorie 2:
Man versucht die Möglichkeit auf Feedback möglichst groß zu halten. Mir ist halt aufgefallen, dass Autorinnen, die im Youtuberbereich fast kein Slash schreiben, auch weniger Feedback bekommen. Vielleicht ist meine Wahrnehmung aber auch nur so, weil sich jeder Autor Feedback wünscht und dann Dinge sucht an denen das fehlende Feedback liegt.

Theorie 3:
Man hat nicht die große Auswahlmöglichkeit mit wem die Youtuber etwas anfangen können, da es mehr bekannte männliche Youtuber, wie weibliche Youtuber gibt. Bei Serien ist es meist ausgeglichen, aber bei Youtubern hat man nicht so viele Möglichkeiten. Wenn man eine Liebesgeschichte schreiben will und keinen eigenen Charakter erfinden will.

Theorie 4:
Die Youtuber sind mehr oder weniger selbst einen kleinen Anteil Mitschuld.
Für diese Theorie möchte ich gerne verschiedene Beispiele nennen. Y-Titty und Apecrime haben Fanfiction vorgelesen, natürlich Slash. Viele Fans wollen von ihnen beachtet werden, also versuchen sie sich an solchen Geschichten.
Bei LPT werden oft genug Brokeback-Mountain Witze gemacht und dann zum FF schreiben aufgefordert. Mal ganz davon abgesehen, dass die bekannteste und oft erwähnteste FF wohl eine Slash Geschichte ist. 
Bei Techscalibur wurden auch mal FFs gefordert. Ob da nur Einhörner drin vorkommen sollten, weiß ich nicht mehr genau.
Bei anderen Youtubern weiß ich leider nicht genauer Bescheid.

Theorie 5:
Ein Grund könnte für mich auch sein, dass man nicht zeichnen kann. Bilder in die Richtung werden regelrecht gefeiert oder zumindest öfters mal gezeigt, was ich nicht ganz verstehen kann. Sagt ein Bild nicht mehr als 1000 Worte? Aber das ist eine andere Sache.
Was ich eigentlich damit sagen wollte, ist einfach das Bilder öfters mal erwähnt werden, aber vielen das Talent fürs Malen fehlt, also wird halt geschrieben. Schließlich lernen wir das schon in der Schule und ist auch bestimmt etwas einfacher. 

Klar, ich weiß auch, dass es genug gibt, die FFs nur aus Spaß als Slash-FFs schreiben, aber ich denke für viele Autorinnen trifft einer der Theorie zu.

Jetzt würde mich doch mal eure Meinung interessieren. Bin ich mit meiner Meinung allein. Gibt es vielleicht andere Gründe für Slashstorys, die ich gar nicht beachtet habe? Oder ist eine meiner Theorien total abwegig? 

Montag, 5. Mai 2014

Freewaregame: TAGAP: The Apocalyptic Game About Penguins

Ihr hattet schon immer etwas für kleine niedliche Tiere? Konntet zu Pinguine noch nie nein sagen? Wolltest schon immer mal wieder einen Run and Gun spielen? Und dir macht es nichts aus kleine süße Zombie-Pinguine abzuschießen? Oder hasst du einfach nur Linux?
So ist TAGAP eurer Spiel.

Samstag, 3. Mai 2014

Freewaregame: Dwarf Fortress

Dwarf Fortress

Du hast das Gefühl, das dich kein Spiel mehr reizen kann? Die meisten Spiele sind für dich keine Herausforderung mehr? Du willst endlich mal wieder in einem Spiel verlieren können, obwohl du dich anstrengst und nicht einfach nur die Maus ruhen lässt?
Dann habe ich das richtige Spiel für dich. Nämlich das Spiel mit der bekanntlich größten Lernkurve und dessen Spieler nur zu gut wissen „Loosing is fun“.